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Bericht zur Stadtratssitzung am 26.04.17

27. April 2017

Im öffentlichen Teil der heutigen Stadtratssitzung konnten wir heute eine Änderung des Bebauungsplans Reutlich Nord beschließen. Dieser beinhaltet nun eine Vereinfachung und eine Anpassung an die heutigen Bauformen. Damit kann im Bereich Kastanienallee und Erlenstrasse nun ein größeres Spektrum an Haus- bzw. Dachformen ermöglicht werden. Damit wird wieder ein großes Ziel der Rehauer CSU unterstrichen, nämlich die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum und die Ermöglichung von Zuzug nach Rehau.

Unter dem Punkt Anfragen informierte unser Bürgermeister Michael Abraham über die Planungen zum diesjährigen Heimat- und Wiesenfest. Demnach wird das Wiesenfest wie gewohnt mit fünf Tagen Festzeltbetrieb und den beiden Festzügen am Sonntag und Montag seinen gewohnten Rahmen haben. Auf Antrag des CSU Fraktion konnten aber einige positive Änderungen eingebracht werden, so beispielsweise eine ausgewogenere Musikauswahl oder das Wiederaufleben der früher so beliebten Heimatabende. Die Rahmendaten für das Wiesenfest vom 29.06. bis 04.07.2017:
Donnerstag: Filmvortrag im Festsaal des Alten Rathaus über die 550 Jahrfeier der Stadt Rehau von 1977 (Film von G. Mocker)
Freitag: Im Sitzungssaal des Rathauses findet eine Veranstaltung unter dem Motto “Rehauer Heimatkultur” statt Festzeltbetrieb mit den Partyteufeln
Samstag: Tagesprogramm am Maxplatz durch die Rehauer Werbegemeinschaft und das el Gusto. Ab 17 Uhr Turmblasen und Musikantentreffen am Maxplatz. Ab 19:30 Uhr Auszug zum Festplatz und Bieranstich. Es spielen die GRUMIS Show- Partyband.
Sonntag: Weckruf, Zeltgottesdienst und Festzug mit Darbietungen der Schulkinder am Festplatz. Abends Festbetrieb mit Gery & the Johnboys
Montag: Frühschoppen und Festzug mit Darbietungen der Schulkinder am Festplatz Abends Festbetrieb mit Radspitz Dienstag: Festbetrieb mit den Isartaler Hexen mit Brilliantfeuerwerk

Bau

Stadtratsfraktion erkundigt sich über aktuelle Bauplätze

2. Juni 2016

Die Zukunft von Rehau als attraktiver Wohnstandort ist uns wichtig! Heute haben wir den neuen großformatigen Stadtplan im Foyer des Rathauses besichtigt, um zu besprechen, welche Bauplätze in Rehau längerfristig zur Verfügung stehen und wie diese vermarktet werden sollen. Gesprächspartner waren Bürgermeister Michael Abraham und Stadtbaumeister Martin Kugler.

Stadtratsfraktion zum Haushalt 2016

25. November 2015

Der Rehauer Stadtrat hat den Haushalt für 2016 einstimmig verabschiedet. Alle Fraktionen waren sich einig, dass eine maßvolle Erhöhung der Realsteuern unumgänglich ist, damit die Stadt handlungsfähig bleibt. Bürgermeister Michael Abraham erklärte den “stimmigen Haushaltsentwurf” und warb um Zustimmung. Der stv. Fraktionschef der CSU, Harald Ehm, freute sich, dass alle öffentlichen Einrichtungen auch künftig uneingeschränkt betrieben werden können und dass die Schulden weiter abgebaut werden. Für Rehau als Industriestadt sei es immer wichtig, günstige Rahmenbedingungen für die Wirtschaft vorzuhalten, dies sei die “Lebensversicherung” der Stadt.

Frankenpost

CSU REHAU plant in Klausur für die Zukunft

28. September 2015

Am Samstag 25. September 2015 trafen sich unter der Leitung von Ortsvorsitzendem  Michael Abraham die stellvertretenden Ortsvorsitzenden (Manfred Rudlof, Beate Hasser, Vanessa Friedrich), der

Fraktionsführer Jürgen Icks, die Geschäftsführer Roland Lottes und Gernot Dietrich der Geschäftsstellenleiter Armin Strobel sowie Vertreter der

Fraktion und interessierte Parteimitglieder zur Halbtagesklausur in  den Räumen des Mehrgenarationenhauses.

Eingangs stellten die Anwesenden fest, dass in der jüngsten Zeit drei große Veranstaltungen mit sehr positiver Resonanz durchgeführt werden konnten.

Dies waren das Schwarz-Weiß-Dinner auf dem Maxplatz, die Veranstaltung zum Gedenken des früheren Ministerpräsidenten Franz-Josef-Strauß,

die sehr viel Beachtung auch außerhalb Rehau´s fand, und nicht zuletzt die sehr gelungene offene Schmiede des Bürgermeisters und

Ortsvorsitzenden im Rahmen der Tage des offenen Denkmals. Alle Veranstaltungen waren neue Ideen und sehr gut besucht.

Im Weiteren wurden auf Basis eines Arbeitspapieres des Geschäftsführers Roland Lottes Vorschläge zur zukünftigen Gestaltung und Organisation

des Ortsverbandes diskutiert. Schwerpunkte nahmen dabei die Medienarbeit und die Organisation in Arbeitskreise ein. So soll die erfolgreiche Arbeit

des Ortsverbandes sowohl in Rehau als auch im Landkreis sichtbar weiter betrieben und verbessert werden.

Weiter angesprochen wurden CSU-politisch-inhaltliche Themen wie auch die Schnittstellen zu den Arbeitsgemeinschaften.

Der Ortsvorsitzende Michael Abraham dankte Roland Lottes für die Vorarbeit und den Teilnehmern für die zielgerichtete Diskussion.

Die Diskussionsergebnisse werden der nächsten CSU-Ortsvorstandssitzung zur Beratung und Genehmigung vorgelegt.

Frankenpost

CSU wirbt um Stimmen im Stadtrat

14. März 2014

Schönlind – Das CSU-Bürgergespräch im Feuerwehrhaus Schönlind war bestimmt von dem Appell, Bürgermeister Michael Abraham bei der Stadtratswahl nicht “im Regen stehen” zu lassen. Über die Veranstaltung berichtet eine Pressemitteilung. “Abraham braucht, um neue Projekte anzugehen, geplante Konzepte zu realisieren und seine insgesamt höchst erfolgreiche Arbeit fortzusetzen, ein Team, das ihm mit Zuverlässigkeit, Kreativität und viel Elan zur Seite steht”, sagte Fraktionsvorsitzender Jürgen Icks. In diesem Sinne wertete er jede Stimme gegen die CSU als “Sandkorn im Getriebe der Stadtentwicklung und als Rückschlag für den Bürgermeister”.

Zweiter Bürgermeister Werner Bücher zog eine “sehr positive” Bilanz der Stadtentwicklung der letzten sechs Jahre. Doch räumte er ein, dass sich die Stadt auch künftig nicht alles gleichzeitig werde leisten können. Es komme darauf an, die richtigen Prioritäten zu setzen.

Volker Künzel, der seit einem schweren Radunfall an den Rollstuhl gebunden ist, hielt seine erste Wahlkampfrede und stellte das CSU-Programm für die nächsten Jahre vor. Als oberstes Ziel bezeichnete er das Werben um Neubürger für eine positive Bevölkerungsentwicklung. Den Zuzug nach Rehau anzuspornen, werde leichter gelingen, wenn man für alle Wünsche und Generationen den passenden Wohnraum anbieten Und die Lebensqualität weiter nach oben schrauben könne. Entsprechend gestaltet sei denn auch die Arbeitsplanung des Bürgermeisters und seiner Fraktion.

Erneut ließen sich drei Kandidaten – diesmal Vanessa Friedrich, Thomas Schaller und Roland Lottes – zu ihren individuellen Wünschen und Zielen interviewen. Danach stellten sich die übrigen Stadtratskandidatinnen und -kandidaten in persönlichen Statements vor. Die Schönlinder wollten dann Auskunft unter anderem über das für Neuhausen angedachte touristische Großprojekt Artenoah, zur Situation der Kinderbetreuung in Rehau oder zu Straßenausbauplänen. Bürgermeister Abraham warb für Dr. Oliver Bär als neuen Landrat und die sechs Rehauer CSU-Kreistagskandidaten.

Frankenpost

Zuzug durch neue Arbeitsplätze

7. März 2014

Rehau – Im Vorfeld eines weiteren CSU-Bürgergesprächs im voll besetzten großen Vereinszimmer des Pilgramsreuther Gasthofs Luding äußerte CSU-Mitglied Dr. Manfred Rudlof Unverständnis über die Wahlkampftaktik der politischen Mitwerber. Wer – statt für eigene Ideen und Ziele zu werben – permanent nur nach “Haaren in der Stadtentwicklung” suche und damit eine attraktive und blühende Kommune wie Rehau schlechtrede, beschädige das Image der Heimatstadt und verursache bleibende Flurschäden. Das schreibt die CSU in einer Mitteilung. Niemand könne alles auf einmal leisten, sagte Rudlof.

Doch Rehau weise eine glänzende Bilanz vor. Gerade in den vergangenen Jahren sei man in vielen Bereichen mit Siebenmeilenstiefeln voran gekommen: in der Wirtschafts- und Umweltpolitik ebenso wie bei der Belebung der Innenstadt, in der Schul- und Bildungspolitik ebenso wie in der Fürsorge für die Familien und Generationen. Deshalb stehe Rehau heute in der Region glänzend da, schreibt die CSU.

Neue Jugendarbeit

Kandidatin Dr. Beate Haaser zeigte auf, wie eng die Bevölkerungsentwicklung sowohl an das örtliche Arbeitsplatzangebot als auch an die Attraktivität des Wohnumfeldes geknüpft sei. Deshalb werde das besondere Augenmerk der CSU auch weiterhin auf eine aktive Wirtschaftspolitik sowie auf die Verbesserung von Infrastruktur und Lebensqualität gerichtet sein. Haaser nannte hier eine Vielzahl konkreter Ziele, darunter die Bereitstellung modernen Wohnraums, die Schaffung einer weiteren Kinderbetreuungseinrichtung mit besonderem Angebot, eine auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnittene Jugendarbeit oder den Ausbau der Einkaufszentralität.

Torsten Gärtner, der in Pilgramsreuth wohnt und die Veranstaltung moderierte, befragte drei Mitkandidaten – Vanessa Friedrich, Bärbel Feulner und Hartmut Burau – nach ihren individuellen Zielen. Auch die weiteren Kandidaten – 18 von 20 waren vor Ort – stellten sich vor.

Frankenpost

Die Rehauer Zukunftsfragen – Teil 5 mit Dr. Beate Haaser

7. März 2014

Fünf Fragen stellen wir allen, die in den Rehauer Stadtrat einziehen wollen. Fünf Fragen, von deren Antworten viel abhängt.

Frage Nummer fünf lautet: Nahezu alle Städte und Gemeinden der Region kämpfen um Einwohner und Betriebe. Wie kann sich Rehau in diesem Wettbewerb dauerhaft behaupten?

Rehau – Die Stadt Rehau hat einen guten Stand. Die Bürgermeister der Region gucken neidisch in die Industriestadt im Grünen, die Wirtschaftsbetriebe sehen die Rehauer Fluren als guten Grund an und die ansässigen Händler fühlen sich wohl in der Stadt: In Sachen Wirtschaft und Werbung gehört Rehau zu den führenden Kommunen – der Slogan „Perle der Region” wird aus anderen Städten neidvoll zur Kenntnis genommen. Trotzdem gäbe es noch viel zu tun, um den eingeschlagenen Weg weitergehen zu können.

Die ganze Welt kämpft um die Ansiedlung neuer Betriebe. Länder und Staaten stehen sich im Ringen um die Industrie genauso als Konkurrenten gegenüber wie Kommunen oder einzelne Ortsteile. Den Zuschlag für einen neuen Laden bekommt dabei nicht unbedingt der, der das günstigste Angebot macht (sprich: Grundstückspreise oder Gewerbesteuersatz), sondern auch der, der sich am meisten kümmert. Genau da hat, das darf man schon sagen, die Stadt Rehau im Vergleich zu anderen Kommunen die Nase vorn.

Im Fünfklang von Wirtschaftsförderung, Hauptamt, Kämmerei, dem Bürgermeister selbst und der Gewog als verlängertem Arm der Stadt versucht man im Rathaus, die Wünsche potenzieller Neu-Rehauer zu erfüllen. Jüngste Beispiele sind die Ansiedlung des neuen Optikers in der Bahnhofstraße – für den die Stadt die Sanierung des baufälligen Gebäudes, in das er ziehen wollte, auf ihn abstimmte -, sind Rossmann und die Schul-Sanierung.

Dennoch hat die Stadt ein Problem: Zwar ist sie vergleichsweise gut mit Firmen und Arbeitsplätzen ausgestattet – doch wohnen die wenigsten Beschäftigten innerhalb der Stadtgrenzen. 3500 Einpendler zählt die Stadt jeden Werktag: Das ist positiv, da die Arbeitnehmer in der Mittagspause oder nach Schicht-Ende auch kleine Shoppingrunden oder Brotzeit-Gänge in der Innenstadt machen. Trotzdem könnte die Stadt natürlich gerade Zuzüge von Menschen brauchen, die mitten im Leben – und in Lohn und Brot – stehen.

Ansätze sind da: Mit den neuen Wohnungen über der Rossmann-Filiale und dem geplanten Umbau des ehemaligen „Stahlhelms” am Maxplatz kann die Stadt zumindest ein kleines Häkchen beim Punkt „Ansprechender Wohnraum” machen.

Was nicht heißt, dass das Feld in allen Bereichen bestellt ist für einen positiven Außenauftritt: Seit Jahren plagen sich die Verantwortlichen mit den Betreibern diverser Supermarkt-Ketten und den Besitzern der brachliegenden alten Häuser. Und schaffen es nicht, Nachfolger für geschlossene Einkaufsmärkte zu finden. Da zeigen sich die Grenzen auf, die die Vertreter einer Kleinstadt haben.

So zeigen die politischen Kandidaten, die in den Stadtrat einziehen möchten, auf dieser Seite verschiedene Ansätze, um die Stadt für ihre Bürger noch attraktiver zu machen – und um sie auch nach außen noch ansprechender darzustellen, als sie es ohnehin schon ist.

Dr. Beate Haaser, CSU (Listenplatz 10):

“Rehau nimmt wegen seiner Wirtschaftsstärke eine Sonderstellung in der Region ein. Die positive Entwicklung der Stadt mit rund 550 Gewerbebetrieben und 5295 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer von der örtlichen CSU seit Jahrzehnten konsequent umgesetzten Standortstrategie.

Kern dieser Strategie ist, die Belastung der Unternehmen gering zu halten. Ein Gewerbesteuersatz von 300 Punkten lässt den heimischen Unternehmen Freiraum für Investitionen, und sie stellen Mitarbeiter ein.

Firmen siedeln sich an, auswärtige Arbeitnehmer ziehen mit ihren Familien hierher. Dieser Erfolg spornt uns an, unseren Leitlinien treu zu bleiben.

“Maßgeschneiderte Lösungen für Investoren”

Damit Rehau „Leuchtturmgemeinde” der Region bleiben kann, ist die Attraktivität der Stadt zielstrebig auszubauen: Wir setzen auf Wirtschaftsförderung und aktiven Dialog mit unseren Betrieben, aber auch mit Investoren und Ansiedlungskandidaten. Die Stadt muss jedem, der sich mit einem Betrieb in Rehau niederlassen will, maßgeschneiderte Lösungen und bestmögliche Unterstützung bieten.

Wir setzen auf eine Stärkung des Schulstandorts. Das Schulprojekt 2020 ist Garant für die Ausbildung qualifizierter Mitarbeiter der Zukunft. Die wohnortnahen Betreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und Senioren müssen weiter verbessert werden. Wir setzen auf hohe Wohnqualität. Sanierungen und Neubau attraktiven Wohnraums in der Innenstadt sind voranzutreiben, auch durch private Investoren. Wir arbeiten für eine gute Infrastruktur in den Bereichen Verkehr, Energie und Kommunikationstechnologie. Wir brauchen Freizeitangebote, die Rehau interessant machen.

Deshalb fördern wir Vereine und kulturelle Institutionen. Zu einer bürgerfreundlichen Infrastruktur gehört auch ein überzeugendes Angebot an haus- und fachärztlicher Versorgung.”

Frankenpost

Neubürger im Visier

4. März 2014

Rehau – Mit Rücksicht auf die Sonntagsgottesdienste bietet die Rehauer CSU kaum mehr politische Frühschoppen an. Doch das CSU-Weißwurstfrühstück im Vereinsheim der Hundefreunde hat Tradition und ist daher eine Ausnahme, heißt es in einer Mitteilung. Kerstin Kropf begrüßte diesmal die Besucher, vor allem die Hundefreunde. Werner Bucher sprach einige Punkte der Kommunalpolitik an. Er stellte vor allem den Mut heraus, bei der Sanierung des Schulzentrums auf Flickwerk zu verzichten und einen modernen, zukunftssicheren Neubau zu wagen. Diese seit Jahrzehnten größte Hochbauinvestition sichere den Bildungsstandort Rehau und sei Jugendarbeit und Wirtschaftsförderung zugleich. Die CSU-Fraktion habe zudem das Energienutzungsgutachten initiiert,
auf dessen Grundlage Rehau zum Bioenergiezentrum Hochfranken und zum Vorreiter in Bayern werden solle. Thomas Schaller stellte Kernpunkte aus dem CSU-Wahlprogramm vor, darunter das Werben um Neubürger, wofür die Voraussetzungen schon der Einpendler wegen recht gut seien. Ziel sei es, durch hochwertigen Wohnraum Rehau so attraktiv wie möglich zu machen. Dafür hätten der Bürgermeister und sein Team Konzepte entwickelt, von denen man nun hoffe, dass sie eine Mehrheit im Stadtrat finden. Die Lösung sei nicht, allen alles zu versprechen, vom Radweg bis zur Skaterbahn, sondern es komme auf Entscheidungen an. Die Kandidaten Thomas Bär, Roland Lottes und Gernot Dietrich wurden von Kerstin Kropf zu ihren persönlichen Zielen befragt. Insgesamt waren 18 CSU- Stadtratskandidaten sowie auch Bürgermeister Michael Abraham vor Ort. Letzterer machte er sich erneut stark für Oliver Bär als neuen Landrat.

Frankenpost

Die Rehauer Zukunftsfragen – Teil 4 mit Thomas Schaller

28. Februar 2014

Fünf Fragen stellen wir allen, die in den Rehauer Stadtrat einziehen wollen. Fünf Fragen, von deren Antworten viel abhängt.

Frage Nummer vier: Die Innenstadt, speziell der Maxplatz, gilt als optisch gelungen. Ein weiterer Schritt muss die Belebung sein. Wie kann das gelingen?

Der Maxplatz ist mit seiner zentralen Lage das Herzstück der Stadt – doch es pulsiert noch nicht. Außer an Markttagen und bei Festen bleibt das neu gestaltete Areal meist leer.

Ein schöner Platz inmitten der Stadt mit viel Grünfläche, dazu 9500 Einwohner und 3500 Einpendler. Eigentlich müsste der Maxplatz voll von plaudernden, Kaffee trinkenden Menschen sein. Doch der steinerne „Zukunftsläufer” ist oft der einzige, den man dort antrifft.

Damit das anders wird, macht man sich in der Stadt schon lange Gedanken darüber, wie man das “Aushängeschild” mit mehr Leben füllen könnte. “Ich bin überzeugt, dass ein Bistro-Cafe am Maxplatz gut laufen würde. Doch zuallererst muss jemand Initiative entwickeln, Eigenleistungen sind gefragt”, sagte Bürgermeister Michael Abraham in einem Gespräch mit der Frankenpost zum Jahresende. Darin rief er die Bürger auf, Ideen und Konzepte zu schicken.

Schließlich ist viel Geld in die Neugestaltung des Platzes mit seinem sehenswerten Wasserspiel geflossen. Mithilfe der Städtebauförderung – und einigen Millionen Euro – wurde der Maxplatz zu dem, was er heute, ein attraktiver Mittelpunkt der Stadt der für Veranstaltungen aller Art taugt. Etliche Aktionen, wie Leucht-Installationen oder erst kürzlich die farbenfrohe Strick-Kunst an den Baumen, mit der engagierte Bürger anderen eine Freude machen wollten, haben den Platz ins Bewusstsein der Rehauer gerückt.

Doch es fehlt vor allem die Gastronomie, die mit Tischen im Außenbereich Besucher zum Verweilen einlädt. Seit Juli ist nun auch das Cafe neben dem Alten Rathaus geschlossen. Die Stadt bemüht sich seitdem darum, einen Pächter zu finden, der das bietet, was die Stadt sich vorstellt. “Wir machen klare Vorgaben: Wenn ich das Lokal beleben will, muss ich abends aufmachen”, so Bürgermeister Michael Abraham.

Potenzielle Gäste sind jedenfalls genug vorhanden. Die Eröffnung der Rossmann-Filiale vor einigen Monaten hat Rehau als Einkaufsstadt noch beliebter gemacht, da ist sich zumindest Wirtschaftsförderer Bernd Koppel sicher. Er sieht dies als Impuls für mehr Leben in der Innenstadt.

Thomas Schaller, CSU (Listenplatz 7):

“Ein Ziel der Neugestaltung des Maxplatzes war es, ihn für Veranstaltungen nutzbarer zu machen. Deswegen wurde bewusst die Grünfläche verkleinert und die Veranstaltungsfläche bis zum Bachlauf vergrößert. Es gibt auch bereits zahlreiche positive Beispiele, neben dem Markt denke ich an das Stadtfest oder an die Veranstaltungen zum Tag der deutschen Einheit.

Aber auch wir von der Jungen Union konnten zusammen mit der Frauen Union im vergangenen Sommer unter Beweis stellen, dass eine Veranstaltung auf dem Maxplatz gute Resonanz findet, gerade auch wenn sie von einem Rehauer Verein organisiert wird. Ich denke, die Stadt sollte Berater und Unterstützer sein für die Vereine und auch für Gewerbetreibende, die diese Möglichkeit der Darstellung nutzen. Vielleicht könnte es einen Wettbewerb der Ideen und Veranstaltungen rund um den Maxplatz geben.

Die Stadt sollte aber auch selbst tätig werden und weiterhin erfolgreiche Abendveranstaltungen für Jung und Alt organisieren. Letztendlich ist es doch das Ziel, den Maxplatz zur Belebung der Innenstadt lebendig und bürgernah dem breiten Publikum anzubieten.

Gastronomie, die zum Verweilen einlädt

Ein zweiter wichtiger Aspekt, den es zu verbessern gilt, ist die Gastronomie. Wichtig ist es, einen qualifizierten Pächter für das leer stehende Cafe zu gewinnen, der das Haus als Mittelpunkt des Museumszentrums sieht. Hier sollte ein wichtiges innerstädtisches Angebot geschaffen werden.

Die Stadt ist gefragt, die Voraussetzungen für beste Rahmenbedingungen zu schaffen. Dabei sollten bauliche Veränderungen der bestehenden Lokalität sowie eine Öffnung des Maxplatzes für die Gastronomie zum Verweilen einladen. Wenn all dies umgesetzt ist, kann man auch ernsthaft über eine Sperrung der nördlichen Platz-Seite am Alten Rathaus nachdenken. Bürger würden Möglichkeiten zum Entspannen und Geniessen sicher gerne annehmen.”

Frankenpost

Ein Blumengruß an Senioren

28. Februar 2014

Nicht vergessen – sondern besuchen und würdigen, das will die Rehauer Senioren Union mit den Besuchen im Martin-Luther-Haus und bei den Rummelsbergern wahrnehmen. Im Beisein des Ortsvorsitzenden Edgar Pöpel, der Vorstandsmitglieder Dieter Köhler, Hartmut Burau und Klaus Dittmann sowie der Blumen-Primel-Spenderin Marion Schalter vom “Blumenhaus am Kunsthaus“ wurden an Herrn Direktor Bernd Heller und Herrn Direktor Peter Kraus je 60 Blumenstöckchen für die Heimbewohner übergeben. Edgar Pöpel dankte dem Personal für die vorbidliche Betreuung und den beiden Anstaltsleitern für die überaus beispielgebenden sozialgerechten Einrichtungen. In der Stadt Rehau sind für das Alter mit ortsgebundener Unterkunft durch die Neubaumaßnahme des Martin-Luther-Hauses im Jahre 1996, der Neugestaltung des Rummelsberger Hauses von 1996 – 2000 und dem Mehrgenerationenhaus von 2006 – 2010 altersgerechte Juwele geschaffen worden. Auf dem ersten Bild sind von links Heimleiter Bernd Heller, Edgar Pöpel, Hartmut Burau, Dieter Köhler und einige Heimbewohner zu sehen.

Frankenpost

Wirtschaftsfreundliche Politik als Erfolgsschlüssel

28. Februar 2014

Rehau – Dr. Dorothee Strunz legte zum CSU-Bürgergespräch im ASV-Heim die Schwerpunkte der zurückliegenden Arbeit der CSU-Stadtratsfraktion dar. Deren wirtschaftsfreundliche Politik bewertete sie als einen der wichtigsten Erfolgsschlüssel für Rehau, denn dadurch erst seien riesige Investitionen wie auch Neuansiedlungen möglich geworden.

Dr. Strunz räumte ein, dass viele Beschlüsse parteiübergreifende Mehrheiten gefunden hätten. Zwischen Zustimmung und strategischer Stadtentwicklung bestehe aber ein immenser Unterschied. Vieles, worüber sich die Bevölkerung heute freue, sei allein darauf zurückzuführen, dass der Bürgermeister und seine Fraktion zu Themen wie Innenstadt, Wohnen oder Energie teures und teils auch kontraproduktives Flickwerk verhindert hätten, um stattdessen grundlegende Entwicklungskonzepte zu erarbeiten. Torsten Gärtner, der als Wahlredner Premiere hatte, stellte das CSU-Programm vor. Auch er sah aktive Wirtschaftspolitik als unverzichtbar an. Selbst das Vorankommen in sozialen Aufgabenbereichen hänge hiervon ab. Umgekehrt liege jeder Zugewinn an Lebens- und Wohnqualität auch im Interesse der heimischen Betriebe und des Arbeitsmarktes.

Die CSU, so Gärtner, wolle weiterhin Zeichen setzen, speziell auch bei der Belebung und Veränderung der Innenstadt und im neuen Interessengebiet an den Marktwiesen. Dazu sei das Team um Bürgermeister Abraham allerdings auf das Vertrauen der Bevölkerung angewiesen. Im folgenden stellten sich die Stadtratskandidaten vor und Thomas Bär als Moderator befragte Thomas Schaller, Volker Künzel und Roland Lottes speziell zu deren individuellen Zielen. Bürgermeister Michael Abraham und Dr. Lothar Franz setzten sich für Dr. Oliver Bär als neuen Landrat ein und warben auch um geballte Unterstützung der örtlichen CSU-Kreistagskandidaten.

Frankenpost

CSU sieht Rehau als Vorreiter

27. Februar 2014

Rehau – Die CSU hatte zu einem Bürgergespräch ins Feuerwehrhaus in Neuhausen eingeladen, und erstmals in diesem Wahlkampf waren mehr Stadtratskandidaten als Besucher vertreten. „Doch trotz dieses ungewöhnlichen Desinteresses ließen es sich die nahezu komplett anwesenden Kandidaten nicht nehmen ihre Motive und Ziele darzustellen, heißt es in einer Mitteilung. Die Moderation übernahm Roland Lottes, der Hartmut Burau, Torsten Gärtner und Rudolf Scholz interviewte. Dr. Dorothee Strunz gab einen Überblick der “beeindruckenden Leistungen der CSU im Stadtrat”. So nannte sie das Schulprojekt 2020, “das ohne die CSU gar nicht auf die Tagesordnung gekommen geschweige denn begonnen worden wäre”, die mit neuen Geschäften wiederbelebte Innenstadt sowie die Neuansiedlungen und die Investitionen durch Industriebetriebe. Initiative der CSU sei es auch gewesen, die neue Dorfmitte in Pilgramsreuth und damit erstmals ein Projekt mit Hilfe des Dorferneuerungsprogramms zu realisieren.

Für die Energiewende

Dr. Beate Haaser stellte die Ziele der CSU vor. Schwerpunkte seien die Weiterentwicklung der Modellstadt Rehau als Industriestandort wie auch als Wohn- und Einkaufsstadt, die Optimierung der Infrastruktur sowie die Förderung von Vereinen. Besonderes Augenmerk richte Dr. Haaser – von Berufs wegen Fachfrau für Energiefragen – auf die Energiewende, wobei sie der Stadt Rehau eine Vorreiterposition zuschrieb.

Bürgermeister Michael Abraham hielt ein Plädoyer für die Rehauer Kandidaten auf der CSU-Kreistagsliste und für Landratskandidat Dr. Oliver Bär.

Frankenpost

Bio-Energie spart 4500 Tonnen C02

27. Februar 2014

Die Stadtratskandidatin Dr. Beate Haaser spricht von einer “Erfolgsgeschichte”. Am Beispiel der Rehauer Firma Südleder erklärt sie, wie man über eine Biogas-Anlage umweltfreundlich Energie gewinnt.

Rehau – Die Senioren-Union Rehau hat das Angebot für ihre Mitglieder und Freunde modifiziert. Statt der bisherigen Wirtshausgespräche, steht künftig in ähnlicher Form “Der lebendige Stadt-Stammtisch” auf dem Programm. Die erste Veranstaltung dieser Art ging in diesen Tagen im VfB-Heim über die Bühne.

Der Vorsitzende Edgar Pöpel stellte im Rahmen des Abends den CSU-Landratskandidaten Dr. Oliver Bär vor. Bär stand bereits in jungen Jahren als JU-Kreisvorsitzender in Verbindung zu Rehau. Daher ist ihm auch die Kommunalpolitik der Stadt bestens bekannt. In einem kurzen Überblick umriss er seine Vorstellungen als Landrat für die Region, er zeigte Verbesserungsmöglichkeiten auf und er konnte schnell das Vertrauen der Gäste gewinnen, nicht zuletzt “aufgrund seiner Pragmatik und realistischen Vorstellungen”. Die Einbeziehung der Kenntnisse und Erfahrungen der älteren Mitbürger in die Kommunalarbeit “sind für ihn, Bär, selbstverständlich”, betonte er.

Die Stadtratskandidatin Dr. Beate Haaser war von den Senioren zu einem Kurzreferat über den heutigen Stand der Bio-Energie-Gewinnung der Firma Südleder gebeten worden. Bereits 2009 und 2012 war die Gruppe während einer Betriebsbesichtigung über den damaligen Stand der Entwicklungen informiert worden. Mittels Grafiken über den Beamer zeigte die Referentin, die im Hause Süd-Leder für das Labor und die Kläranlage verantwortlich ist, die Erfolge bei neuartigen Techniken auf. Die Projektidee vom Kundenwunsch über die Produktion bis zur Abfall-Entsorgung wurde in verständlicher Weise übermittelt. Mit eingebunden war dabei auch die Tierfettgewinnung, bei der über eine Anlage aus den Rinderhäuten Fett als Ersatz für fossile Brennstoffe abgespalten wird.

Für die Umwelt bedeutend ist laut Haaser dabei, dass bereits seit der Entwicklung in den Jahren 2007 bis 2009 der jährliche Kohlendioxid-Ausstoß um 4500 Tonnen reduziert wird.

Herzstück der Anlage

Das Herzstück der Energiegewinnung ist die Biogas-Anlage westlich der Katharinenhöhe. Die Entwicklung dieser Anlage zog sich über viele Jahre hin, da erst Erfahrungen über eine 20-Liter-Versuchsanlage gesammelt werden mussten und immer wieder Behörden wie das Bundesumweltamt einzuschalten waren, bis im Jahre 2008 die Entscheidung für den Bau der zwei Fermenter und des Gasbehälters getroffen werden konnte. „Jedoch immer behaftet mit dem Risiko, dass diese weltweit neuartige Anlage letztendlich auch funktionieren und wirtschaftlich betrieben werden kann”, erklärte Beate Haaser. Heute werden täglich 7000 Kubikmeter Gas erzeugt, das teils in einem Blockheiz-Kraftwerk (BHKW) in Wärme und Strom umgewandelt wird, teils über eine Gasleitung in das Unternehmen an der Schwarzenbacher Straße geleitet und dort verbraucht wird oder auch in das öffentliche Netz eingespeist werden kann. Die Gasleitung sei so konzipiert, das bei Bedarf auch schon unterwegs Gas an Dritte abgezweigt werden könne, informierte die Stadtratskandidatin. Haaser: “Das Unternehmen hofft, in der Zukunft ohne Fremdenergie auszukommen, um unabhängig von ständig steigenden Energiepreisen zu sein.” Zu beachten gelte allerdings, dass nach derzeitigem Stand selbst für eigenerzeugten Strom gemäß dem Energie-Einspeise-Gesetz (EEG) Gebühren vorgesehen sind. Dennoch sprach Stadtratskandidatin Dr. Beate Haaser von einer Erfolgsgeschichte; denn: “So bleibt nicht nur die Flexibilität in der Produktion erhalten, sondern so werden auch Abfälle verringert.” Durch die Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes werde ein erheblicher Beitrag zum Umweltschutz geleistet, betonte Beate Haaser.

Das Thema “Bio-Energie” regte am Stadt-Stammtisch eine lebhafte Diskussion an. Und genau das habe sich die Senioren-Union Rehau von dieser Veranstaltung auch erhofft.

Frankenpost

Die Rehauer Zukunftsfragen – Teil 3 mit Volker Künzel

21. Februar 2014

Trotz einiger gelungener Projekte fehlt es in der Stadt weiter an zeitgemäßem Wohnraum, der attraktiv für Jüngere ist. Daran muss der neue Stadtrat arbeiten.

Rehau – Eine Stadt, ihre Arbeitsplätze und ihre Infrastruktur können noch so schön sein – die Menschen werden sich dort nicht niederlassen, wenn es keine anständigen, zeitgemäßen Wohnungen und Häuser gibt. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewog hat sich des Themas angenommen und schafft in der Innenstadt nach und nach Wohnraum, der den gestiegenen, modernen Ansprüchen Rechnung trägt.
Das augenfälligste Projekt ist der Rossmann-Bau an der Ludwigstraße. In kurzer Bauzeit hat die Gewog hier einerseits rund 800 Quadratmeter Verkaufsfläche für den Drogeriemarkt im Erdgeschoss geschaffen. Andererseits entstanden bis Herbst 2013 im ersten Stock elf Wohnungen unterschiedlicher Größe und unterschiedlichen Zuschnitts, bei denen das Augenmerk auf Helligkeit, Modernität und moderaten Mietpreisen lag. Dass der Bedarf an dieser Art von Wohnungen da ist, bewies die Tatsache, dass die Wohnungen binnen kürzester Zeit vermietet waren. Dafür war nicht einmal viel Werbung nötig. Viele Mieter traten selbstständig an die Gewog heran.

Ein privates Projekt soll bald direkt am Maxplatz Gestalt annehmen. Ein Investor aus Brand bei Marktredwitz will das ehemals als „Stahlhelm” bekannte Eckhaus zur Wallstraße hin zu einem Wohnhaus für Eigentumswohnungen machen. Hier hat die Stadt die Position des Vermittlers eingenommen und Rehau somit eine Investition in der Innenstadt eingebracht. Zudem verschwindet ein städtebaulicher Missstand, der derzeit nur von etwas neuer Farbe an der Fassade kaschiert wird.

Diese Projekte zeigen exemplarisch, welche Aufgaben weiterhin auf Stadt und Stadtpolitik zukommen. Denn: Mit den entstandenen und entstehenden Wohnungen ist der Bedarf nicht abgedeckt.

Volker Künzel, CSU (Listenplatz 16):

“Um guten Wohnraum anbieten zu können, sind zwei Dinge zu berücksichtigen: die Lage und Beschaffenheit der Wohnung und die Anforderung der Bewohner. Beides muss zusammenpassen. Unser Ziel ist die Belebung der Innenstadt durch neuen, attraktiven Wohnraum. Vor allem barrierefreie Wohnungen in zentraler Lage sind nötig. Paradebeispiel sind die Wohnungen im Rossmann-Obergeschoss.

Vor allem barrierefrei bauen

Ich bin auf den Rollstuhl angewiesen und weiß daher genau, wovon ich rede. Leider sind es meist “Fußgänger”, die über das Thema Barrierefreiheit urteilen. Ebenso haben Senioren ihre spezifischen Probleme. In meiner Situation sehe ich eine Chance, mich für die betroffenen Bürger einzusetzen.

Im Stadtzentrum sollte man auf ein zur gewachsenen Architektur passendes Stadtbild achten. Das wird auch Kriterium sein beim Neubau Maxplatz 13 – also dem früheren „Stahlhelm”. Wichtig sind auch attraktive Single-Wohnungen und eine leistungsstarke Gastronomie, wofür die Stadt allerdings nur Rahmenbedingungen schaffen kann. Die Stadt ist mit der Gewog auf dem richtigen Weg: Schließung von Baulücken, Abriss von Bauruinen, Sanierung von Altgebäuden und Beseitigung von Brachen. Mit der Neukonzeption „An den Marktwiesen” samt Freilegung der Schwesnitz wird ein weiteres Innenstadt-Areal in Angriff genommen. Wenn wir Zuzug wollen, was erklärtes Ziel ist, müssen neue Wohnbaugebiete möglich sein, so etwa am Tannenberg, oder in den Bereichen Stauffenbergstraße und Reutlich.”

Frankenpost

Stadtentwicklung und Wohnraum im Fokus

18. Februar 2014

Bürgergespräch im Sport¬heim Faßmannsreuth: Die CSU-Kandidaten erläutern ihre Vorhaben für die nächste Wahlperiode.

Faßmannsreuth – Bereits das zehnte Bürgergespräch haben die CSU-Stadtratskandidaten im Sportheim Faßmannsreuth geführt. Bärbel Feulner, Moderatorin des Abends, freute sich laut Mitteilung, dass der große Gastraum voll besetzt war.

Zweiter Bürgermeister Werner Bucher erläuterte zunächst, welche Projekte in der ablaufenden Wahlperiode realisiert wurden. Er ging dabei auf die Weiterentwicklung der Innenstadt samt Ansiedlung attraktiver neuer Geschäfte und den Bau senioren- und behindertengerechter Wohnungen ein. Neu gewonnene Betriebe und die heimische Wirtschaft haben laut Bucher mehr Arbeitsplätze geschaffen. Außerdem erinnerte er an das Schulprojekt 2020.

Stadtrat Dr. Manfred Rudlof ging auf Vorhaben in der neuen Wahlperiode ein: Themen wie Stadtentwicklung, Wohnraumkonzept, Energiewende und Wirtschaftsförderung würden im Fokus stehen, sagte er. Als wichtiges Ziel nannte er das Werben um Neubürger. Außerdem wolle man sich um die Ausrichtung einer Landesausstellung und um die Gründung eines Instituts für Dialektpflege in Rehau bemühen. Als Dreh- und Angelpunkt bezeichnete er die weitere Belebung der Innenstadt sowie die Gestaltung eines neuen Park- und Wohnquartiers an den Marktwiesen.

Bärbel Feulner befragte sodann die Kandidaten Kerstin Kropf, Othmar Wunderlich und Hartmut Burau zu ihren individuellen Wünschen und Zielen. Für eine Überraschung sorgte Landratskandidat Dr. Oliver Bär, der den Faßmannsreuthern unangekündigt seine Aufwartung machte und in einer kurzen Rede seine Vorstellungen von einer erfolgreichen Arbeit für den Landkreis Hof darstellte.

Frankenpost

Die Rehauer Zukunftsfragen – Teil 2 mit Vanessa Friedrich

14. Februar 2014

Rehau – Das Thema köchelt seit Jahren vor sich hin: Wie geht es mit dem Jugendzentrum in Rehau weiter und – vor allem – wo geht es weiter? Die Stadt betreibt am Rathaus schon lange ein eigenes Jugendzentrum. Ellen Dimmling kümmert sich hier vier Nachmittage die Woche mit Gitarrenkursen und anderen Aktivitäten um die Belange der Jugendlichen, die zu ihr kommen. Dartscheibe, Billard-Tisch, Kicker, aber auch Tischtennis, Brettspiele und die Möglichkeit zu basteln gibt es aktuell im Jugendzentrum.

Aus Sicht der Pädagogin aber sind die Räume im Rehauer Jugendzentrum nicht mehr zeitgemäß. Die Raumaufteilung ist suboptimal, gerade hinsichtlich der Betreuung für nur eine Mitarbeiterin. Schon lange wünscht sich Dimmling weitere Mitarbeiter zur besseren Betreuung und Entlastung. Bei der Stadt ist der Wille, die Situation zu verbessern, grundsätzlich da. Voran geht es aber derweil nicht so richtig. Die Suche nach einem Alternativstandort gestaltet sich schwierig. Gewünscht ist ein zentrales Gebäude, das auch eine Außenfläche bietet. Dem finanziellen Spielraum der Stadt sind hier allerdings Grenzen gesetzt. Doch auch der Standort entspricht nicht dem, was sich die Stadt und die Politik wünschen. Schließlich soll das Jugendzentrum für die jungen Menschen aus der ganzen Stadt da sein. Mit seinem Platz am Rathaus ist das Jugendzentrum der Stadt in der jetzigen Form aber eher für die Jugendlichen aus der Ziegelhütte, allgemein dem östlichen Teil der Stadt, attraktiv – schon aufgrund der Entfernung. Für Jugendliche aus der Siedlung ist der Weg zum Jugendzentrum zu Fuß eine Hürde.

Ideen für die Jugendarbeit gibt es in Rehau durchaus. Noch vor einem Jahr gab es eine Initiative, die geschlossene kleine Gaststätte im Bahnhof zu einem Jugendtreff umzugestalten. Bürgermeister und Vertreter des Jugendstadtrates schauten sich bei einem Ortstermin auch in den Räumen um. Letztlich scheiterte das Vorhaben aber auch am Interesse der Jugendlichen. Der Stadt Rehau fällt es, ebenso wie anderen Kommunen auch, schwer, ein Angebot zu finden, das dem Interesse der Jugendlichen entspricht. Wer nach dem 16. März im neuen Stadtrat sitzt, sollte Ideen mitbringen.

Vanessa Friedrich, CSU (Listenplatz 8):

“Wie die Erfahrungen anderer Städte zeigen, können allein mit einem zentralen Jugendzentrum (JUZ) nicht alle Bedürfnisse unserer jungen Einwohner gestillt werden und ist auch ein topmodernes JUZ keine Patentlösung. Vielmehr müssen wir unsere Jugendlichen mit ihren Ideen dort abholen, wo sie momentan ihre Freizeit verbringen. Dies könnte durch einen Streetworker geschehen, der mit dem JUZ zusammenarbeitet, dessen Angebote entwickelt und sie für Heranwachsende interessant macht.

Mit der Stadt Hand in Hand

Wir sollten unsere Jugend nicht durch am Schreibtisch entworfene Konzepte bevormunden. Junge Menschen haben das Bedürfnis, ihre Freizeit eigenständig zu gestalten und bestimmen selbst, welche Angebote sie wahrnehmen wollen. Der Weg muss deshalb heißen: Stadt und Jugend Hand in Hand. Parallel spielen unsere örtlichen Vereine eine wichtige Rolle. Sie leisten wirklich großartige Arbeit und verdienen auch jede mögliche Unterstützung durch die Stadt.

Wir müssen uns auch trauen, ganz neue Wege zu gehen. Ein Ansatzpunkt könnte sein, künftig gemeinsam mit Vereinen und Gaststätten im Zusammenwirken mit dem Jugendzentrum neue Angebote zu entwickeln. In Rehau gibt es viele Räume, die als Treffpunkt geeignet wären. Dabei würden sich auch die Vereine und Gaststätten über eine Belebung ihrer Lokalitäten freuen.
Ein weiterer Aspekt sind unsere jungen Bürger in den Ortsteilen, für die Möglichkeiten geschaffen werden müssen, daran teilzuhaben. Dies könnte geschehen durch einen „mobilen Jugendtreff” in Form eines Busses, der Sammelpunkt für Ideen und Wünsche ist und als Zubringer zu Veranstaltungen dient!”

Frankenpost

CSU stellt sich hervorragendes Zeugnis aus

14. Februar 2014

Rehau – Das CSU-Kandidatenteam hatte zu zwei weiteren Bürgergesprächen eingeladen. Dabei konnten sich die Versammlungsleiter, Werner Bucher in Wurlitz und Birgit Weber im Siedlerheim, über jeweils eng besetzte Gasträume freuen. Im Gasthof Puchta zog Dr. Dorothee Strunz eine beeindruckende Leistungsbilanz. Dass Rehau so gut da stehe, wertete sie als Erfolg der von Weitsicht und Verlässlichkeit geprägten Standortpolitik der letzten Jahrzehnte. Hier habe die CSU eine wirtschaftsfreundliche Grundhaltung durchgesetzt, außerdem für Sparsamkeit und Innovationsfreude gesorgt und damit Rehau auf breiter Front als Raum für Investitionen interessant gemacht. Nutznießer seien alle Bürger, die heute ein ständig wachsendes Netz hochqualifizierter Arbeitsplätze, ein breit gefächertes Spektrum an Angeboten und ein hohes Maß an Lebensqualität vorfänden. Insofern sei es nicht verwunderlich, wenn Rehau auch außerhalb als Modellstadt empfunden und bezeichnet werde, meinte Dr. Strunz.

Konturen für die Ortsteile

Dr. Manfred Rudlof stellte in Wurlitz das CSU-Programm vor und kündigte an, dass ein besonderer Schwerpunkt auf die Ortsteile gerichtet sein werde. So wolle man den in Pilgramsreuth vollzogenen Einstieg in die Dorferneuerung fortsetzen, außerdem den Stärken und Besonderheiten, durch die sich die einzelnen Dorfgemeinschaften auszeichnen, weitaus mehr Kontur geben und die Ortsteile in der Investitionsplanung wie auch im Stadtmarketing sehr viel stärker berücksichtigen.

Während sich in Wurlitz Dr. Beate Haaser, Torsten Gärtner und Roland Lottes von Werner Bucher als Moderator auf den Zahn fühlen ließen, waren es im Siedlerheim Jochen Hopperdietzel, Volker Künzel und Torsten Gärtner, die Birgit Webers Fragen zu Meinungen und Zielen beantworteten. Vor den Siedlern benannte Harald Ehm in seiner Leistungsbilanz das Energienutzungskonzept und das große Schulprojekt 2020 als zwei herausragende Initiativen seiner Fraktion. Auch stellte er mithilfe von Fotos und Zeichnungen anschaulich dar, wie positiv sich die Einkaufszentralität der Stadt entwickelt hat.

Jürgen Icks meinte, die Chancennutzung hinge auch davon ab, ob der Bürgermeister weiter auf eine verlässliche Mehrheit im Stadtrate bauen könne. Alles zu versprechen, vom perfekten Radweg bis zur kostenlosen Nutzung des Sportzentraums, hielt Icks für unverantwortlich. Auch wenn es der Stadt gut gehe, werde man immer Prioritäten setzen und sich beschränken müssen.

Frankenpost

Die Rehauer Zukunftsfragen – Teil 1 mit Birgit Weber

10. Februar 2014

Der Wahlkampf in Rehau läuft, und es gibt viele Ideen, was die Stadt künftig voranbringen könnte. Die Frankenpost hat fünf „Zukunfts-Fragen” formuliert, welche die Stadtratskandidaten beantworten sollen. Jede Woche steht eine andere Frage im Mittelpunkt – ein Kandidat jeder Liste darf dazu Stellung nehmen. Los geht es heute mit der künftigen Nahversorgung in Rehau.

In Wohnungsnähe einkaufen zu können, gehört zu den wichtigsten Faktoren für Lebensqualität. Wie kann die Stadt die Nahversorgung verbessern?

Birgit Weber, CSU (Listenplatz 5):

“Ein klares Konzept, wie etwa das zur Entwicklung des Einzelhandels, ist für unsere Stadt ein wichtiges Werkzeug, um die Nahversorgung zu verbessern. 2010 wurde dieses Konzept fortgeschrieben und um Regeln für künftige Projekte ergänzt. Es geht um Ansiedlungen, wie wir sie uns wünschen, die also weder die Anziehungskraft unserer Innenstadt noch beste¬hende Betriebe über den normalen Wettbewerb hinaus beeinträchtigen. Folgende Punkte erhöhen die Investitionssicherheit der an einer Ansiedlung interessierten Unternehmen:

• die Ausweisung möglicher Standorte,
• die Unterstützung durch unseren Wirtschaftsförderer,
• das Wissen über und Hilfe bei der Ausschöpfung eventueller Fördermöglichkeiten.

Nicht zuletzt spielt die Nachfrage der Kunden eine große Rolle; dafür ist es wichtig, die Bevölkerung einzubinden. Aus diesem Grund hat die Stadt Rehau vergangenes Jahr eine Umfrage veranlasst. Wir werden alle Chancen nutzen, um die Nahversorgung in den Stadtteilen zu verbessern. Dazu gehören auch Informationen über organisierte Nachbarschaftshilfen, wie sie in Rehau bereits bestehen, oder über die von den Rehauer Handelsfirmen angebotenen Lieferdienste. Unser Ziel ist, die Stadtteile attraktiv zu gestalten. Zum einen, damit die ältere Generation so lange wie möglich zu Hause leben kann. Aber auch, um unsere Familien spüren zu lassen, dass die Lebensqualität in Rehau für uns ein großes Anliegen ist.

Die Kunden spielen eine große Rolle

Die Nahversorgung hängt von unternehmerischen Entscheidungen und vom Verbraucherverhalten ab. Letztlich entscheidet der Kunde durch seine Einkäufe, ob die Rehauer Geschäftswelt überlebt. Die Stadt kann nichts erzwingen, nur günstige Rahmenbedingungen schaffen und für Rehau als attraktiven Standort werben. Das tun wir mit Erfolg und sind guter Dinge, dass sich all unsere Anstrengungen für alle Bürger auch künftig weiter auszahlen werden.”

Bürgergespräch Kühschwitz

Energiekonzept bringt Rehau an Bayerns Spitze

7. Februar 2014

Rehau. – Naturgemäß war das Energienutzungskonzept beim CSU-Bürgergespräch im Feuerwehrhaus Kühschwitz eines der Hauptthemen. Rudi Scholz, selbst treibende Kraft beim Bau der örtlichen Biogasanlage, berichtete als Moderator des Gesprächs über positive Erfahrungen mit dieser Technik, die Kühschwitz zum ersten energieautarken Ortsteil werden ließ. Damit sei Kühschwitz dabei, sich auch Dank der beiden Firmen Böhme landauf, landab einen anerkannten Namen als Umweltdorf zu machen.

Harald Ehm, der eine Leistungsbilanz zog, griff das Thema auf und betonte, dass Rehau dank zügiger Umsetzung des von der CSU initiierten Energienutzungskonzeptes auf gutem Wege sei, über Bayern hinaus zum Vorreiter zu werden. Ideal sei, dass die Stadt nicht allein da stehe, sondern sich gemeinsam mit der örtlichen Industrie und den Bürgern, aber auch mit Hilfe des Abfallzweckverbands, zu einer leistungsstarken Interessen- und Handlungsgemeinschaft formiert habe. Die Stadt tue ein übriges, indem sie beispielsweise kurzfristig 1,6 Millionen Euro investiere, um die gesamte Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik umzurüsten. Wer da der Stadt und der hiesigen CSU noch vorwerfe, es werde zu wenig getan, habe das Gemeinschaftsprojekt entweder überhaupt nicht verstanden oder versuche, mit Hilfe von Unwahrheiten politische Propaganda zu betreiben.

Dr. Manfred Rudlof stellte das CSU-Programm vor. Hier wolle sich die CSU vor allem auch für die Ortsteile stark machen und nicht nur weitere Förderungen aus dem Programm “Dorfer¬neuerung” an Land ziehen, sondern jedem Ortsteil für sich auch ein passendes Profil geben. Man werde mit konkreten Maßnahmen neben Kühschwitz auch die anderen Rehauer Dörfer zu interessanten Anziehungspunkten machen. Geplant sei, Gegebenheiten besser zu vermarkten. Doch das allein genüge nicht. Die CSU verfolge auch ganz neue, teils wehr ehrgeizige Ideen wie beispielsweise das für Neuhausen geplante Großprojekt ARTENOAH.

Nach einer persönlichen Vorstellung der anwesenden Kandidaten fühlte Rudi Scholz in einem Interview Vanessa Friedrich, Bärbel Feulner und Othmar Wunderlich näher auf den Zahn, auch indem er ihre individuellen Ziele hinterfragte. Bürgermeister Michael Abraham und Dr. Lothar Franz gingen vor allem auf die Landrats- und Kreistagswahl ein. Nachdrücklich warben sie für Dr. Oliver Bär als Landrat wie auch für die CSU-Liste und die sechs nominierten Kandidaten aus Rehau.

Frankenpost

Wahlkampf pur im Schützenhaus

3. Februar 2014

Die fünf Redner befassen sich vorwiegend mit den anstehenden Wahlen.
Für die Entwicklung der Stadt gibt es Lob von allen Seiten. Die Diskussion um die Stromtrasse ist dagegen nur am Rand ein Thema.

Rehau – Der CSU-Neujahrsempfang ist ein Pflichttermin für viele Rehauer, aber auch für die regionalen Größen der Partei. Rund 400 Gäste strömten am Freitagabend wieder ins Schützenhaus. Damit war der Empfang fast doppelt so groß wie jener der Landkreis-CSU in Bad Steben und erreichte in etwa die Dimension des CSU-Jahresauftakts in Hof. Und da in diesem Jahr Kommunal- und Europawahlen anstehen, kam keiner der fünf Redner in 75 Minuten daran vorbei, Wahlkampf für die Christsozialen zu machen.

Das aktuelle Thema Nummer eins, die geplante Strom-Autobahn durch die Region, geriet dagegen zum Randthema. „Zur Energiewende will ich nicht allzu viel sagen”, betonte der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Er sehe Ministerpräsident Horst Seehofer im Recht: „Da und dort gibt es Korrekturbedarf.” Schließlich sei es in Sachen Energie wichtig, nicht gegen die Bürger zu arbeiten, sondern für sie etwas zu schaffen. „Menschenfreundlich, naturverträglich und energieeffizient” müsse daher die Devise lauten. Die Landwirtschaft müsse man aktiv einbinden.
Später war die Energiepolitik noch einmal Thema – als Bundesagrarminister Dr. Hans-Peter Friedrich die Belastung der deutschen Stromverbraucher durch die EEG-Umlage ansprach. Er stehe voll hinter dem Konzept von Wirtschaftsminister Gabriel: „Jetzt muss der Deckel drauf auf eine Dauersubvention, die niemand bezahlen kann.”

Hauptredner Brunner war sehr darauf bedacht, die Leistungen der CSU für den Freistaat darzustellen. Kein anderes Bundesland sei so kommunalfreundlich. „Wir können es uns leisten – dank einer starken Wirtschaft.” Die Früchte der Politik zeigten sich auch in Hochfranken; die Arbeitslosigkeit habe sich innerhalb von zehn Jahren halbiert. Und Oberfranken befinde sich auf der Überholspur, liege nur noch knapp hinter den besten Regierungsbezirken.

100 Millionen Euro beträgt laut Brunner der Jahresetat seines bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Mittel, die in Dorferneuerung, Flurneuordnung, Leader-Projekte und interkommunale Zusammenarbeit fließen. „Dieses Geld bringt hier viel mehr Zinsen als derzeit auf unseren Banken.” Sein Ziel sei es, dass „Landflucht ein Fremdwort wird. Dazu müssten Stadt und Land partnerschaftlich Zusammenarbeiten und sich gegenseitig ergänzen. Dazu gehöre es etwa, Hochschulen nicht nur den Zentren anzusiedeln, sondern auch im ländlichen Raum.
Der Minister richtete den Appell an die Verbraucher, dem Trend „regio” zu folgen. Viele Menschen wollten genau wissen, woher Lebensmittel kommen. Die regionalen Anbieter könnten über Qualität punkten. „Ich bitte um faire und ehrliche Preise.” Denn Bayern sei nicht nur im Fußball und bei den Autos an der Weltspitze, sondern auch mit seinen Lebensmitteln. Nirgendwo sonst seien Qualität, Kontrolldichte und Sicherheit so hoch wie hierzulande.

Dr. Oliver Bär hatte Brunner den ganzen Freitagnachmittag begleitet; der Landratskandidat brachte Landwirte und Minister zum – nicht öffentlichen – Gespräch an einen Tisch. Das entspricht seiner Philosophie, wie er in seiner Rede sagte: Die Unternehmen müssten an einem Strang ziehen. Nur gemeinsam könne man den „Motor im Landkreis anschmeißen”. Dabei dient die Stadt Rehau dem 37-Jährigen als Vorbild: „Rehau ist ein Erfolgsmodell, das wir auf den Landkreis übertragen wollen.” Und Bär legte noch eine Schippe drauf: „Rehau ist so etwas wie das Bayern des Landkreises.” Hier sei schon vorhanden, was der Kandidat im Landkreis oft vermisst: das Selbstbewusstsein. „Attraktiv sein nach außen” – das sei entscheidend.

Der CSU-Empfang war auch eine Plattform für die Stadtrats- und Kreistagskandidaten aus Rehau. Bürgermeister und CSU-Chef Michael Abraham hofft nach eigener Aussage auf mehrere Rehauer Kreisräte, „damit der größte Kreisumlagen-Zahler auch Geld zurückbekommt”. Den Reigen der Wahlkämpfe schloss Europaparlamentarierin Monika Hohlmeier, die ins Loblied auf Rehau einstimmte: „Wenn alle so gut aufgestellt wären, hätte ich nichts mehr zu tun.” Hohe Arbeitslosenquoten wie in anderen Ländern der EU seien in Bayern kein Thema, betonte Hohlmeier: „Wir wollen nie dahin kommen, wo andere sind – wir arbeiten schon vorher.“

Von Jan Fischer

 

Besichtigung des Mehrgenerationenhauses Rehau

Besichtung des Mehrgenerationenhauses in Rehau

3. Februar 2014

Sich informieren und mit den Bürgern sprechen – das sind wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Stadtratsarbeit. Daran orientiert sich die CSU-Stadtratsfraktion seit Jahren. Und genauso halten es die CSU-Kandidatinnen und -Kandidaten, die sich zur Kommunalwahl im März um ein Stadtratsmandat bewerben. Dafür besuchen sie die Einrichtungen in der Stadt – so an diesem Wochenende das Rehauer Mehrgenerationenhaus der Diakonie Hochfranken. Bei den Gesprächen dort ging es um soziale Themen und um die vielfältigen Angebote und Leistungen des Hauses

Frankenpost

CSU will Rehau für Investoren chic machen

27. Januar 2014

Rehau – Bei einem CSU-Bürgergespräch im vollbesetzten Gasthof Seifert hat Dr. Dorothee Strunz eine Bilanz für ihre Partei vorgelegt. Sie selbst habe sich einst gar nicht vorstellen können, auf Dauer in Rehau zu leben, doch habe sie schnell eine Bindung gefunden. Sie nannte Rehau „eine lebendige, liebenswerte, nach vorn schauende Gemeinschaft, in der mitgestalten Freude macht, wo das Zusammenwirken von Wirtschaft und Politik gut funktioniert und es sich zu investieren lohnt”. Auch deshalb werde Lamilux neben dem momentan laufenden Neubau der Verwaltung demnächst hier eine weitere große Produktionshalle mit mehr als 50 Arbeitsplätzen errichten.

Förderprogramme im Blick

Bei der Vorstellung des CSU-Programms sagte Thomas Schaller, dass eine gutgehende Wirtschaft Voraussetzung für das Wohlergehen aller sei. Man sei entschlossen, die von der CSU initiierten Erfolgsrezepte und Konzepte in Bereichen wie Stadtentwicklung oder Energiewende weiter umzusetzen. Übergeordnetes Ziel sei es, die Lebensqualität für alle spürbar voran zu bringen und Rehau als Wohnort auch für mögliche Neubürger so attraktiv wie möglich zu machen. Da die Stadt dies nicht allein schaffen könne, werde man sich konzentriert um Investoren wie auch um die Nutzung jedweder Förderprogramme bemühen. Dabei rückten, so Schaller, neben der Innenstadt als Dreh- und Angelpunkt auch die Ortsteile verstärkt in den Fokus der gemeinsamen Anstrengungen.

Moderator Gernot Dietrich befragte stellvertretend für das CSU-Team Birgit Weber, Volker Künzel und Rudolf Scholz zu ihren Zielen. Dr. Lothar Franz und Michael Abraham gingen außerdem auf den Landkreis ein und warben für Dr. Oliver Bär, von dem sie glauben, er könne ein exzellenter neuer Landrat sein.

Frankenpost

Modellstadt mit großen Chancen

24. Januar 2014

fohrenreuth_bm_besucherDie CSU präsentiert Rehau beim Bürgergespräch in Fohrenreuth als „Vorzeigegemeinde”. Neubürger und Investoren zu werben, seien die Hauptziele.

Rehau – Rehau als „Modellstadt mit großen Zukunftschancen” präsentiert das CSU-Team bei einem weiteren Bürgergespräch in Föhrenreuth. Den zahlreichen Besuchern stellten sich dabei die Stadtrats- und Rehauer Kreistagskandidaten nahezu vollzählig vor. Zunächst führte Dr. Manfred Rudlof durch die Leistungsbilanz der letzten sechs Jahre. Man habe die Innenstadt lebendiger und attraktiver gemacht, vertrauensvoll mit der Wirtschaft kooperiert, den 20 Millionen Euro teueren Schulneubau durchgesetzt und überhaupt viel für die Bildung getan. Zudem habe man die Energiewende und Umweltpolitik entscheidend voran gebracht und auch in die Ortsteile investiert. So sei Rehau auf bestem Wege, sich vom städtebaulich begründeten Anspruch, Modellstadt Bayerns zu sein, auch auf vielen anderen Gebieten als Vorzeigegemeinde zu etablieren, sagte Rudlof. Kennzeichen der CSU und ihrer Arbeit sei es, auf jegliche Effekthascherei zu verzichten, immer die Bürger im Fokus zu haben und jede Entscheidung sorgfältig auf den Nutzen für die Stadt hin zu prüfen.

Thomas Schaller stellte das Programm für die nächsten Jahre vor und nannte das Werben um Neubürger als eines der Hauptziele. Um den Zuzug anzukurbeln, brauche es weitere Verbesserungen der Lebensqualität, auch durch neue Leistungen, Einrichtungen und Angebote. Für die CSU sei die Zukunft der Stadt eine Gemeinschaftsaufgabe, zu lösen einerseits mithilfe der Stärken, die in Rehau anzutreffen sind, andererseits durch stetes Werben um Investoren, denen man aufzeigen werde, welch große Chancen es hier gibt. Dritte Säule müsse sein, Fördermöglichkeiten zu erkennen und optimal auszunutzen. Dabei gehe es nicht nur um die Kernstadt, sondern auch um die Ortsteile, die im „Programm 2020″ der Rehauer CSU eine wichtige Rolle spielten, versicherte Schaller.

Im zweiten Teil des Abends wurde erneut drei ausgewählten Kandidaten auf den Zahn gefühlt. Den Fragen des Moderators Thomas Bär stellten sich diesmal Bärbel Feulner, Dr. Beate Haaser und Roland Lottes. Dr. Lothar Franz äußerte sich erfreut, dass die CSU zur Kreistagswahl erstmals sechs Kandidaten aus Rehau nominiert habe. Er sah das als Wertschätzung für die Arbeit in der Stadt. Michael Abraham rief als Ortsvorsitzender auf, Dr. Oliver Bär bei der Landratswahl zu unterstützen. Er lobte den Leistungswillen und das große Engagement der CSU-Stadtratskandidaten und bezeichnete „sein Team als Garant für die weitere gedeihliche Entwicklung der Stadt”.

Frankenpost

Rehau denkt über Landesausstellung nach

21. Januar 2014

Rehau – Die CSU Rehau will die Stadt als Leuchtturm der Region weiterentwickeln. Das sagte Fraktionsvorsitzender Jürgen Icks zum Auftakt des Kommunalwahlkampfs. Auch ganz neue Initiativen sollten möglich sein, etwa zur Gründung eines Instituts für Mundartpflege oder zur Ausrichtung einer großen Landesausstellung.

Die Kandidaten für Stadtrat und Kreistag waren im voll besetzten VfB-Heim komplett vertreten. Alle Bewerber stellten sich einzeln vor. Dr. Dorothee Strunz, die Moderatorin des Abends, befragte außerdem Kerstin Kropf, Torsten Gärtner und Jochen Hopperdietzel zu persönlichen Zielen. Strunz betonte, dass sich die 20 CSU-Kandidaten als Querschnitt der Rehauer Bevölkerung ideal ergänzten und mit großem Engagement und tollen Ideen bei der Sache seien. Gemeinsam hätten sie sich bei einer zweitägigen Klausur nicht nur intensiv mit kommenden Aufgaben befasst, sondern sich konstruktiv auch viele Ziele gegeben.

Harald Ehm zog eine eindrucksvolle Bilanz der in den letzten Jahren geleisteten Arbeit. Gemeinsam mit Michael Abraham habe man Hunderte kleiner und großer Maßnahmen in Gang gesetzt, von der mutigen Entscheidung für das große Schulprojekt 2020 bis zur Durchsetzung eines Konzepts zur Energienutzung, welches das Stückwerk beendet und Rehau bei der Nutzung regenerativer Energien landesweit zum Vorreiter gemacht habe. Außerdem, erklärte Ehm, sei ein Schwerpunkt der Arbeit gewesen, die Innenstadt als Lebensmittelpunkt von Rehau attraktiver zu machen. Mit diesem Konzept habe der Bürgermeister, gestützt von der CSU-Fraktion, binnen kurzer Zeit großartige Erfolge erzielt, und zwar gegen Pessimismus und Widerstände, etwa beim Kauf von Alt-Immobilien, die die Stadt aber brauche, um das Heft des Handelns in der Hand zu halten. Die Wirtschaft habe wunderbar mitgezogen und zig Millionen investiert, um neue Projekte, Einrichtungen und Arbeitsplätze zu schaffen. Eine solche Erfolgsgeschichte, sagte Ehm, sei nur möglich geworden, weil die Rahmenbedingungen stimmig seien und man einvernehmlich nach vorne schaue statt wie andere Fraktionen ständig über Gestriges zu lamentieren.

Jürgen Icks stellte das Fraktionsprogramm vor und kündigte an, bei Themen wie Energiewende, Investorengewinnung, Einzelhandelsentwicklung oder Wohnraumpolitik die vorgegebenen, ausnahmslos von der CSU initiierten Konzepte konsequent umsetzen zu wollen. Anderseits werde man Rehau für Investoren noch interessanter machen und den Status als Modellstadt und Leuchtturm der Region auch künftig mit frischen Ideen vorantreiben. Daher plane die CSU über die großen, in Umsetzung befindlichen Ziele hinaus die Schaffung neuer Erlebniswelten speziell für Jugend und Familien. Übergreifendes Ziel muss es Icks zufolge sein, Neubürger für Rehau zu werben, deren Zuzug attraktiver zu machen und besser zu organisieren. „Die Förderung der Außenorte und die Idee, jedem Ortsteil für sich ein eigenes Profil und neue Anziehungskraft zu geben, werden eine wichtige Rolle spielen”, versicherte Icks.

Ortsvorsitzender Michael Abraham warb für Dr. Oliver Bär als Landrat und für die Rehauer Kandidatinnen und Kandidaten auf der CSU- Kreistagsliste. Zur Stadtratswahl freute er sich, dass das CSU-Team voll zu ihm stehe. Die Entscheidung, als A- Team, also „Team für Abraham”, zu firmieren, wertete er als Ehre. Er sehe aber das A-Team eher sportlich: als A-Mannschaft, als Aufstellung der Besten. Hier lobte er Dynamik, Gestaltungs- und Umsetzungswillen der Beteiligten und war sicher, als Bürgermeister freundschaftlich mit einer zuverlässigen CSU-Mehrheit arbeiten zu können.

„Die Förderung der Außenorte und die Idee, jedem Ortsteil für sich ein eigenes Profil zu geben, werden eine wichtige Rolle spielen.“
Jürgen Icks, Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion